Mit einer automatisierten User-Verifizierung erhältst auch du bald das begehrte blaue Häkchen. Twitter plant mit einer automatisierten User-Verifizierung Fake-News und Online-Bullying endlich Paroli bieten zu können.

Jeder möchte es haben: das blaue Häkchen hinter seinem Twitter-Handle, das für digitalen Ruhm und Ehre steht. Dieser Traum ist jetzt in greifbarer Nähe für jeden von uns.

Aktuell unterscheidet diese Art der Verifizierung auf Twitter normale Twitter-User von Promis, Influencern und bedeutenden Personen des öffentlichen Lebens. Doch der Twitter-Verifizierung dürfte in Zukunft eine viel grössere Bedeutung zukommen.

Diese Woche kündigte Twitters CEO Jack Dorsey an, dass wir alle bald verifiziert werden könnten:

Nachdem Twitter im vergangenen Herbst die manuelle Verifizierung auf Eis legte plant Twitter jetzt einen automatisierten, skalierbaren Prozess zur Verifizierung, der ohne menschliche Bewertung auskommt.

Twitters Product Director David Gasca erklärt, dass das Hauptproblem mit dem hübschen blauen Verifizierungs-Badge hausgemacht ist:
“Verification was meant to authenticate identity & voice but it is interpreted as an endorsement or an indicator of importance. We recognize that we have created this confusion and need to resolve it.”

Verifizierte Accounts sind für Twitter der Schlüssel zum Überleben als vertrauenswürdige News-Plattform. Denn ob Twitter will oder nicht scheint eine Verifizierung die einzige Möglichkeit zu sein, um Online Bullying, Trolls, Spam-Bots, Missbrauch und Fake-News zu bekämpfen.

Eine sehr begrüssenswerte Entwicklung und vermutlich die einzige, die wir den allgegenwärtigen Fake-News zu verdanken haben.
Danke Fake-News!

Foto-Kredit: Twitter CEO Jack Dorsey. (Richard Drew/AP)