Unser Leben mit Smartphones

Das kleine Gerät in deiner Tasche oder neben dir auf dem Tisch — wie würdest du seine Rolle in deinem Leben beschreiben?

Laut einer Google-Umfrage beantworten die meisten Menschen diese Frage wie folgt: Lebensbegleiter, Assistent, angewachsen.

Mal ehrlich: Über unseren Toaster würden wir nicht so sprechen. Aber das kleine Gerät in unserer Hosentasche verändert unser Leben. Es ermöglicht uns neue Wege, um etwas zu tun oder zu lernen. Es hilft uns, neue Ideen und Geschäfte zu entdecken. Es hilft uns, unsere Aufgaben zu verwalten, Probleme zu lösen und Vorhaben zu inspirieren.

Unser mobiles Suchverhalten ist ein Spiegelbild unser immer stärker werdenden Abhängigkeit. Wir checken unsere Smartphones täglich ungefähr 150 Mal — das kostet uns ca. 177 Minuten unseres Tages. Wir speeddaten unsere Smartphones also dutzende Male am Tag für knapp länger als eine Minute.

Micro-Moments:
Momente, die wirklich wichtig sind

Es gibt Momente, in denen wir nicht mit Marken interagieren wollen, wie beispielsweise beim Senden einer Nachricht an den Partner, beim Prüfen des Posteingangs, beim Warten am Geldautomaten oder beim Posten unserer Urlaubsfotos. 

In anderen zahllosen Momenten suchen wir jedoch Hilfe und Informationen. Diese Momente sind für Marken eine Einladung, sich zu engagieren. Bei Google nennt man dieses Phänomen "Micro-Moments". Es sind Momente, in denen wir uns unseren Geräten zuwenden — oft ein Smartphone — um Handeln zu können: Ich-will-wissen, Ich-will-gehen, Ich-will-kaufen, Ich-will-machen. Micro-Moments sind für Marken kritische Berührungspunkte innerhalb des costumer journals, in dem Kunden bestimmen, wo die Reise endet. 

Konsumenten fragen ihr Smartphone um Hilfe, um sich zu informieren und Entscheidungen zu treffen — schneller als je zuvor. Laufkundschaft in Verkaufsläden ist rückgängig, dafür geben Kunden in Verkaufsläden tendenziell mehr aus, weil sie sich vorher informiert und bereits für die Marke und das Unternehmen entschieden haben. Im Leitfaden von Google erhältst du Strategien, Einsichten und Kundenbeispiele für die Nutzung dieser Micro-Moments. 

Wir haben die wichtigsten Erkenntnisse für dich zusammengefasst:

  • Die Marken, die unsere augenblicklichen Bedürfnisse stillen, werden letztendlich gewinnen.
  • 2 % der Kunden verwenden ihr Smartphone-Nutzer im Moment, um eine eine Kaufentscheidung zu treffen.
  • 62 % der Smartphone-Nutzer greifen zum Telefon und lösen in Micro-Moments unerwartete Probleme.
  • 90 % der Smartphone-Nutzer verwenden ihr Telefon in kleinen Momenten, um Fortschritte oder Prozesse zu verfolgen.
  • 91 % der Smartphone-Nutzer probieren in Routine-Momenten neue Dinge aus und nutzen ihr Telefon für Ideen und Inspirationen.

Diese drei Strategien helfen dir Micro-Moments für dich zu gewinnen:

  • Da sein.
    Wann und wo immer deine Kunden Dich brauchen: sei da. Identifiziere Dich mit den Momenten, die du für dich gewinnen möchtest. Spiele alle Phasen der Customer Journey durch, um Momente, in denen Menschen deine Inspiration oder Hilfe suchen, zu identifizieren. Du musst in der Lage sein, die Micro-Moments für deine Kunden voraus zu sehen und bereit sein, Hilfe zu leisten, wenn diese Momente auftreten. 
  • Nützlich sein.
    Sei relevant für deine Kunden. Befriedige die Bedürfnisse deiner Kunden mit den Antworten, die sie suchen. Ihre Erwartungen sind hoch und die Geduld meist gering. Dies macht die Qualität, Relevanz und Nützlichkeit deiner Hilfe wichtiger denn je. Denke im Kontext, um das richtige Erlebnis liefern zu können. Nutze zum Beispiel kontextsensitive Signale, wie Standort und Tageszeit, um Erfahrungen und Botschaften zu liefern, die sich massgeschneidert anfühlen.  
  • Schnell sein.
    Micro-Moments heissen so aus einem guten Grund. Mobile-Nutzer wollen wissen, losgehen und kaufen – und das schnell.